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Heilpädagogische Zusatzqualifikation für Erzieher/innen in Kindertageseinrichtungen

Heilpädagogische Zusatzqualifikation

Ziel des Kurses

Das Erlangen von Handlungskompetenzen zur Erfüllung von Aufgaben bei der Erziehung, Bildung, Förderung und Betreuung behinderter Kinder.
Die berufspädagogische Fortbildung ist eine didaktisch stimmige Abfolge aus fachlicher Erarbeitung von Lerninhalten in Präsenzphasen, Projekt- und Gruppenarbeit sowie Reflexion des eigenen beruflichen Handelns.

Qualifizierungsinhalte

1. Berufsidentität für die Erziehungsarbeit auf heilpädagogischer Grundlage entwickeln (40 UE)

- Reflexion, Erwartungen an die integrative Arbeit
- subjektorientierte/biografische Arbeit in Gruppen
- Psychologie und Umgang mit eigenen Grenzen
- Krisenintervention, Bewältigungsmechanismen
- Umgang mit Grenzerfahrungen
- personelle und institutionelle Hierarchien

2. Erwartungshaltung an heilpädagogisches Handeln bewusst machen (40 UE)

  • gesellschaftliche Grundhaltungen
  • Auseinandersetzungen mit Stigmatisierung
  • haftungs– und arbeitsrechtliche Fragen

3. Beobachten, Erkennen, Verstehen (120 UE)

  • Beobachtung, Interview, Anamnese, Exploration
  • heilpädagogische Diagnostik
  • Entwicklung psychischer und körperlicher Funkt.
  • Behinderungsarten, Entwicklungsstörungen
  • Reflexion, Supervision, Dokumentation
  • Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Medizin

4. Pädagogische Modelle u. Bedeutung (120 UE) 

  • Empowerment, Selbstbestimmung, Integration,
  • Planungs- und Handlungskonzepte
  • Förderpläne, Hilfeplanung, Bildungsumgebung
  • integrative Einzel– und Gruppenförderung
  • Zielförderung– und Zielformulierung

5. Heilpädagogische Methoden, Anwendbarkeit und Grenzen (80 UE)

  • Grundkonzeptionen zu Methoden
  • Wahrnehmungsförderung
  • Psychomotorische, musikalisch-
  • rhythmische Methoden
  • heilpädagogische Gestaltungsangebote
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